Wie schaffen wir Frieden?
Wie schaffen wir Frieden?

Beratungs- und Anlaufstellen bei Mobbing

Bundesweite Beratungsangebote bei Mobbing:

- Jugendliche, die von (Cyber-)Mobbing betroffen sind und sich jemandem anvertrauen möchten, können das zum Beispiel unter der „Nummer gegen Kummer“ tun. Sie lautet 116 111 und ist von Montag bis Samstag immer zwischen 14 und 20 Uhr anonym und kostenlos erreichbar.

 

- https://www.hilfetelefon.de/gewalt-gegen-frauen/mobbing: rund um die Uhr 116016

 

- Mobbing Hotline NRW: +49 211 837 1911 Montag bis Donnerstag zwischen 16:00 und 20:00 Uhr

Seit dem Jahr 2002 existiert die MobbingLine NRW, das zentrale Mobbing-Telefon für Nordrhein-Westfalen. Mit dem Beratungsnetzwerk wurde ein Angebot geschaffen, um die Betroffenen zu ermutigen, den ersten Schritt im Hinblick auf Bewältigung des Mobbingproblems zu tun. Durch die Vernetzung bestehender Beratungsangebote mehrerer Kooperationspartner wurde der landesweite Zugang zu einer kontinuierlichen, persönlichen und vertraulichen Beratung möglich.

Das Konzept der MobbingLine wird kontinuierlich weiter entwickelt. Aktuell können Hilfesuchende aus Nordrhein-Westfalen in Problemsituationen kompetente Beratung und Hilfestellungen in folgenden Punkten erfahren:

  • Stärkung der Ratsuchenden und positive Signale zu ihrer Unterstützung
  • Beratung in Richtung erster Handlungsschritte und -möglichkeiten
  • Vermittlung an wohnortnahe Adressen für eine weitergehende Prozessbegleitung

 

! Die Kontaktstellen können auch auf Kontakt- und Anlaufstellen in anderen Bundesländern verweisen. !
Weitere Hilfsangebote:

 

  • Onlne-Beratung für Jugendliche: bke-jugendberatung.de.
  • Beratungsstellensuche (Fonds Sexueller Missbrauch): fonds-missbrauch.de.
  • Lobby für Mädchen e.V. (Köln): Spezielle Beratung für Mädchen.

Eine Möglichkeit im Rahmen des Themas dieser Webseite aktiv zu werden sind Initiativen und Projekte. Das Thema Rangordnung und Status steckt gesellschaftlich noch in den Kinderschuhen und wird in seiner überaus enormen Tragweite noch nicht wahrgenommen. Wobei jedoch in jüngster Zeit sich hier etwas tut. Ich werde an dieser Stelle bald darüber berichten. Hier ist es erstmal wichtig das Phänomen überhaupt zu thematisieren. Daneben gibt es gesellschaftliche Felder die sicher indirekt davon betroffen sind und in denen es sich lohnt aktiv zu werden. (Stand 02/2026)

Initiativen gegen psychische Gewalt

Hier einige eigene Initiativen und Projekte sowie auch sinnvolle andere Projekte und Gruppen:

Facebook Community: Statusspiele und soziale Rangordnung

Diese, erst vor kurzem gegründete Gruppe bietet ein Forum sich bewußt mit Status und Rangordnung in flachen Hierarchien und Gruppen gleichwertiger Mitglieder auseinanderzusetzen und  auszutauschen.  Wie gehen wir mit den alltäglichen und unterschwelligen Statusspielszenarios um? Ist die Existenz von Rangordnungen in Gruppen gleichwertiger Mitglieder wirklich in Stein gemeisselt oder gäbe es auch andere Formen des sozialen Miteinanders? Und wir könnten die aussehen? (Stand 2023)

Fotokampagne gegen Missstände in der stationären Altenpflege

Facebook Community: Psychische Gewalt gegen Mitmenschen. Wir schauen nicht mehr weg!

Diese Community richtet sich an alle welche Ungerechtigkeiten, Übergriffe, Respektlosigkeiten in ihrem Umfeld wahrnehmen die Anderen gegenüber verübt werden und die den Wunsch und die Verantwortung verspüren etwas dagegen zu tun, jedoch unsicher sind oder nicht wissen, ob und wie sie dies ausführen sollen.

 

Wir wenden uns nicht mehr ab, wenn wir in unserem Job Mobbing gegen Teammitglieder erleben.

 

Wenn in unserem Kindergarten unsere Kollegin die Kinder anschnautzt und subtil fertigmacht. Anke Elisabeth Ballmann spricht hier von „Seelenprügel“ und sagt in ihrem gleichnamigem Buch eindeutig NEIN zu seelischer Gewalt und Erniedrigung und beruft sich auf die Verantwortung gegenüber Schutzbefohlen, die möglicherweise für ihr Leben lang geschädigt werden.

 

Wenn im Altenpflegeheim der Kollege die alte Dame im Winter bei offenem Fenster wäscht, weil ihm der Geruch nach Stuhlgang zu stark ist. Wir schauen nicht mehr weg, wenn in der Schule ein Kind ausgegrenzt und beleidigt wird.

 

Wir verdrängen nicht mehr schnell, dass die eigene Mutter im Pflegeheim davon berichtet hatte, wie lange sie warten musste, trotz wiederholter Bitten, bis sie endlich zur Toilette durfte und wie häufig sie für ihre Bedürfnisse verbal „abgestraft“ oder wie ein Kleinkind behandelt wird.

 

Diese Community kann ein Forum sein, wo vielleicht zum ersten Mal über solche Wahrnehmungen gesprochen wird und auch über die inneren Konflikte in die sie einen stürzen können. Ich denke, das für so ein Thema die Zeit reif ist.

Wir schauen nicht mehr weg! Ein klares NEIN zu psychischer Gewalt und emotionalem Mißbrauch in unserem Umfeld!

So findet man uns

Unterschwellige soziale Rangordnung

Gabriele Mikuszeit

 

[email protected]